{"id":696,"date":"2019-03-08T08:01:26","date_gmt":"2019-03-08T08:01:26","guid":{"rendered":"http:\/\/klimaandmore.de\/?page_id=696"},"modified":"2019-07-24T20:29:30","modified_gmt":"2019-07-24T20:29:30","slug":"kinder-berichten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/klimaandmore.de\/?page_id=696","title":{"rendered":"Kinder\/Jugendliche berichten"},"content":{"rendered":"\n<p>In diesem Bereich sammeln wir individuellen Erfahrungen und Erfolge unserer <strong>kleinen LeserInnen<\/strong>. Schreibt uns einfach eine E-Mail (susanne.kuehl@klimaandmore.de) und wir stellen Eure Texte hier online. Wir freuen uns auf Eure Beitr\u00e4ge &#8211; jeder ist klasse und wichtig! <\/p>\n\n\n\n<p>Eure Familie K\u00fchl<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Macht-mit-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-555\" width=\"315\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Macht-mit-1.png 608w, https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Macht-mit-1-300x186.png 300w\" sizes=\"(max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><figcaption><br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Nele, 12 Jahre, Schubart-Gymnasium Ulm: Die Zeitreise <\/strong><em>(eine Geschichte, die im Rahmen des Klimatags Anfang Juli 2019 entstanden ist)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hab\u2018s!\u201c, schrie Benny. Sofort st\u00fcrmten Laura, Paul und Sina zu Benny, der bei einem gro\u00dfen Kasten stand. Sina fragte aufgeregt: \u201eHast Du etwa wirklich eine <strong>Zeitmaschine<\/strong> gebaut?\u201c Benny nickte eifrig. \u201eIch hab die Kamera. Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen das der Klimawandel gestoppt wird\u201c, sagte Paul und die anderen nickten. Dann dr\u00fcckten sie gleichzeitig auf einen gro\u00dfen roten Knopf und wurden von einer schwarzen Masse umschlungen&#8230;. Als sie ihre Augen wieder er\u00f6ffneten, waren sie immer noch im Keller. \u201eHm, komisch.\u201c \u201eIch dachte es h\u00e4tte geklappt\u201c murmelte Benny. Sina schaute auf ihr Handy. Pl\u00f6tzlich schrie sie gl\u00fccklich: \u201eEs hat geklappt! Wir sind im Jahr 2080\u201c. \u201eWas!?\u201c Laura, Benny und Paul sahen auch auf den Kalender, und tats\u00e4chlich, da stand es, ganz klar, es war das Jahr 2080. \u201eDann fangen wir mal an\u201c sagte Paul und sie gingen nach drau\u00dfen. <strong>Es war sehr hei\u00df und es waren so gut wie keine Pflanzen vorhanden. <\/strong>Laura sah traurig zu Boden und murmelte: \u201e Hier ist es ja gar nicht gr\u00fcn, alles ist ausgetrocknet.\u201c Die Freunde machten viele Bilder und kamen irgendwann zur Donau. Naja, da wo die Donau sein sollte. \u201eWo ist das Wasser?!\u201c schrie Benny. <strong>Die Donau war vollkommen ausgetrocknet. <\/strong>Jetzt geht Paul zu einem Schild. \u201eSchaut mal, da steht, Sardinien im Meer verschwunden!\u201c Die Freunde waren geschockt, sie machten noch mehr Bilder und gingen dann zur\u00fcck zu der Zeitmaschine, sie dr\u00fcckten gleichzeitig auf den roten Knopf und waren wieder im Jahr 2019. Sie schwiegen 1 min lang, dann ergriff Paul das Wort: \u201eWir m\u00fcssen sofort die Bilder der Zeitung schicken!\u201c Die Freunde nickten und rannten los. Zwei Tage sp\u00e4ter hatte die Zeitung geantwortet und nun waren die Bilder dick auf der Titelseite. Sina hatte die Zeitung in der Hand und las vor: \u201eDank dieser Bilder wissen wir, dass wir mehr f\u00fcr die Umwelt tun sollten. <strong>Sparen sie C02! Tun sie es, f\u00fcr die Umwelt.\u201c <\/strong>Sie grinsten und riefen zusammen, \u201e<strong>rettet die Erde und die Tiere!\u201c <\/strong>(23. Juli 2019)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nilla, 15 Jahre, aus Ulm:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Tiere sind vom Aussterben bedroht, ganze W\u00e4lder werden gerodet, Meere quellen \u00fcber an Plastikm\u00fcll, das Klima wandelt sich \u2013 kurzum: unser Planet leidet. Da frage ich mich nat\u00fcrlich, was ich als Einzelperson tun kann. Eigentlich ganz einfach: umweltbewusst leben. Keine Angst, so schwierig ist das gar nicht. Jeder tr\u00e4gt mit seinem Verhalten dazu bei, wie es unserer Umwelt geht. Wenn ich also meine Lebensweise \u00e4ndere, hilft das automatisch mit, unseren Planeten zu sch\u00fctzen. Ich nutze zum Beispiel <strong>\u00f6ffentliche Verkehrsmittel<\/strong> wie Bus oder Stra\u00dfenbahn oder das Rad, um somit umweltsch\u00e4dliche Abgase zu minimieren. Zudem achte ich beim Einkaufen darauf, nur <strong>Produkte ohne unn\u00f6tige Verpackungen<\/strong> zu kaufen. Mittlerweile bieten einige L\u00e4den (zum Beispiel Edeka) die M\u00f6glichkeit, Wurst und K\u00e4se in eigenen, mitgebrachten Vesperdosen und Obst in bestimmten Netzbeuteln zu transportieren. Des Weiteren kaufe ich statt Tetrapacks und Joghurtbechern aus Plastik Mehrwegflaschen und \u2013becher <strong>aus Glas<\/strong>. Auf diese Art und Weise vermeide ich unn\u00f6tigen M\u00fcll und verringere dadurch die Umweltverschmutzung. Au\u00dferdem <strong>spreche<\/strong> ich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten <strong>\u00fcber das Thema Umweltzerst\u00f6rung<\/strong>. Ich zeige ihnen, was ich f\u00fcr den Erhalt unseres Planeten tue. So haben einige bereits feststellt, wie einfach es ist, unsere Erde zu sch\u00fctzen und selbst angefangen, umweltbewusster zu leben. Abgesehen davon, dass wir zusammen st\u00e4rker sind als allein, macht es gemeinsam viel mehr Spa\u00df, gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel vorzugehen. Dar\u00fcber hinaus m\u00f6chte ich <strong>PolitikerInnen auf die Probleme aufmerksam<\/strong> machen. Deshalb protestiere ich im Rahmen der <a href=\"https:\/\/fridaysforfuture.de\"><strong>Fridays For Future<\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bewegung mit Millionen anderer Menschen weltweit f\u00fcr eine bessere Klima- und Umweltpolitik.&nbsp;<strong>Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Welt ver\u00e4ndern k\u00f6nnen! <\/strong> (28. April 2019)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jana, 9 Jahre, aus Blaustein:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Teil 2: Die Umweltsch\u00fctzer gehen M\u00fcll einsammeln<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist mal wieder Mittwoch, und die Umweltsch\u00fctzer, also Anna, Tom, Sara und Simon, treffen sich wie jede Woche um drei Uhr im Geheimversteck. Anna kommt wie immer p\u00fcnktlich. Danach kommen Simon und Tom Hand in Hand und als letztes kommt Sara. Als alle im Geheimversteck angekommen sind, setzen sie sich auf einen Ast eines alten knorrigen Baumes. &#8222;Simon, hast du die M\u00fclls\u00e4cke dabei?&#8220; fragt Anna. &#8222;Ja, ich habe die M\u00fclls\u00e4cke dabei.&#8220; antwortet Simon. &#8222;Sara, hast du die M\u00fcllzangen dabei?&#8220; fragt Simon. &#8222;Ja, habe ich.&#8220; antwortet Sara. &#8222;Tom, hast du die Arbeitshandschuhe dabei?&#8220; fragt Sara. &#8222;Ja, habe ich.&#8220; antwortet Tom. &#8222;Gut, dann kann es ja losgehen.&#8220; sagt Anna. Denn die <strong>Umweltsch\u00fctzer gehen heute M\u00fcll einsammeln<\/strong>. Sie fangen am Geheimversteck an, und wollen bis zur Schule M\u00fcll einsammeln. Das ist ungef\u00e4hr einen Kilometer weit. &#8222;Ihhh!&#8220; kreischt Anna. &#8220; Im Geb\u00fcsch liegt eine Badelatsche.&#8220; schnauft sie. &#8222;Das ist doch nicht ekelig.&#8220; meint Simon und holt die Badelatsche mit der M\u00fcllzange aus dem Geb\u00fcsch. Als sie die H\u00e4lfte geschafft haben, sind schon zwei gelbe S\u00e4cke voll. Als sie den ganzen Schulweg M\u00fcll eingesammelt haben, ruft Anna ihren Vater \u00fcber ihr Handy an und erkl\u00e4rt ihm, dass sie f\u00fcnf S\u00e4cke voller M\u00fcll gesammelt haben und dass er kommen und ihnen tragen helfen soll. &#8222;Ok!&#8220; hat ihr Vater gesagt. Zwanzig Minuten sp\u00e4ter ist Annas Vater da, und hilft ihnen tragen. Nachdem die M\u00fclls\u00e4cke bei Anna angekommen sind, gehen die Freunde nochmal ins Geheimversteck. Als alle nach Hause mussten, gab es Abendessen. Das war ein sch\u00f6ner Tag. Und so hoffen die Umweltsch\u00fctzer, <strong>die Welt wieder ein bisschen besser machen zu k\u00f6nnen.<\/strong>&nbsp;(16. M\u00e4rz 2919)<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Von Amelie und Paulina, 6 Jahre alt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kati und Kleo und ihre Pferde erfinden eine Umweltgeschichte und so f\u00e4ngt sie an. Sie reiten aus. Dabei haben die Beiden eine Idee. Sie wollen den M\u00fcll in der Natur und in der Stadt aufsammeln. (8. M\u00e4rz 2019)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Paulina, 6 Jahre:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Umweltgeschichte&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mika und Ostwind haben beschlossen, dass sie einen Umweltclub gr\u00fcnden. Sie fragen sich, warum die Leute den M\u00fcll nur in die Gegend werfen. Mika und Ostwind malen viele Plakate und h\u00e4ngen sie in der Stadt auf. Und die Leute werfen weniger M\u00fcll in die Natur. (8. M\u00e4rz 2019)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jana, 9 Jahre, aus Blaustein:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Teil 1: Die Umweltsch\u00fctzer<\/p>\n\n\n\n<p>Anna, Tom, Sara und Simon sind Freunde. Sie kennen sich aus der Schule. Vor zwei Jahren haben sie einen Club gegr\u00fcndet. Der Club ist der <strong>Umweltschutzclub<\/strong>. Sie helfen den Tieren, pflanzen B\u00e4ume und Blumen ein und noch vieles mehr. Sie treffen sich jeden Mittwoch um 3 Uhr im Geheimversteck.&nbsp;Schauen wir mal zu <strong>Anna<\/strong> nach Hause. Gerade sagt Annas Mutter: &#8222;Steigt alle ins Auto ein!\u201c \u201eWarum?\u201c Fragt Anna. Wir fahren zur Eisdiele, sagt ihr Papa. &#8222;Aber Papa!&#8220; protestiert Anna. &#8222;Guck mal nach drau\u00dfen!\u201c Die Sonne scheint, die V\u00f6gel zwitschern.\u201c Wir k\u00f6nnen doch mit dem Fahrrad hinfahren.&#8220; &#8222;Wie kommst du denn darauf?\u201c fragen ihre Eltern. &#8222;Na, dann k\u00f6nnen wir die Umwelt sch\u00fctzen!&#8220; &#8222;Ok! Super Idee Anna!&#8220; meinen ihre Eltern. Also fahren sie mit dem Fahrrad zur Eisdiele.&nbsp;Nun gehen wir zu <strong>Tom<\/strong>. &#8222;Tom, ich gehe Einkaufen.&#8220; ruft gerade seine Mutter. Als Toms Mutter gerade die Haust\u00fcr aufmacht, um nach drau\u00dfen zu gehen, f\u00e4llt Toms Blick auf die Gaderobe an der die Stofftasche h\u00e4ngt. &#8222;Mama!&#8220; ruft Tom seiner Mutter nach. &#8222;Ja?&#8220; antwortet sie. &#8222;Warum nimmst du die Stofftasche nicht mit?&#8220; fragt Tom. &#8222;Na, im Supermarkt gibt es Plastikt\u00fcten und davon m\u00f6chte ich mir eine nehmen.&#8220; antwortet seine Mutter. &#8222;Aber Mama!&#8220; protestiert Tom. &#8222;Nimm doch unsere Stofftasche mit!&#8220; sagt Tom. &#8222;Aber Sch\u00e4tzlein, warum denn?&#8220; fragt sie. &#8222;Na, die Stofftasche kann man wieder benutzen, aber die Plastikt\u00fcte muss man dann wegschmeissen.&#8220; meint Tom. &#8222;Oh stimmt! Dann nehme ich doch lieber die Stofftasche!&#8220; meint Mama. &#8222;Gut!&#8220; sagt Tom beruhigt. Und die Mutter ging mit der Stofftasche Einkaufen. Nun schauen wir mal zu Sara. &#8222;Steigt alle in Mama&#8217;s Auto. Wir gehen jetzt f\u00fcr mich ein neues Auto aussuchen.&#8220; sagt Sara&#8217;s Papa. Alle steigen ins Auto. W\u00e4hrend der Fahrt sagt Papa &#8222;Ich m\u00f6chte mir einen Audi kaufen!&#8220; Als sie im Autohaus angekommen waren guckten sie also nach einem Audi. &#8222;Der hier gef\u00e4llt mir!&#8220; sagt ihr Papa pl\u00f6tzlich und zeigt auf einen schwarzen Audi. &#8222;Aber Papa!&#8220; protestiert Sara. &#8222;Das ist kein Elektroauto&#8230;aber guck mal da dr\u00fcben steht der gleiche Audi den du haben m\u00f6chtest als Elektroauto.&#8220; &#8222;Und warum sollte ich den elektronischen nehmen?&#8220; fragt Papa. &#8222;Na weil das die Umwelt schont!&#8220; meint Sara.&#8220; Wenn Du meinst!&#8220; brummt ihr Papa. &#8222;Eigentlich hast Du Recht.\u201c Es gibt nur eine Umwelt und die brauchen wir zum Leben!&#8220; Also kauft Sara&#8217;s Vater den elektronischen Audi. Als Letztes schauen wir zu <strong>Simon<\/strong>. Er sitzt in seinem Zimmer am Schreibtisch und schreibt. Aber er schreibt nicht irgendetwas sondern Plakate. Umweltschutzplakate. Auf einem steht: Sch\u00fctzt die Umwelt! Und auf einem anderen steht: Werft keinen M\u00fcll in die Natur! Und auf einem anderen: Die Umwelt braucht Deine Hilfe. Den Morgen also am Donnerstag wird die ganze Klasse auf die Stra\u00dfe gehen und protestieren. F\u00fcr die Umwelt. Und so hoffen die vier Umweltsch\u00fctzer also Anna, Tom, Sara und Simon das sie so die Welt ein bisschen besser machen k\u00f6nnen. (7. M\u00e4rz 2019)<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Bereich sammeln wir individuellen Erfahrungen und Erfolge unserer kleinen LeserInnen. Schreibt uns einfach eine E-Mail (susanne.kuehl@klimaandmore.de) und wir stellen Eure Texte hier online. Wir freuen uns auf Eure Beitr\u00e4ge &#8211; jeder ist klasse und wichtig! 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