{"id":2133,"date":"2019-11-16T15:53:08","date_gmt":"2019-11-16T15:53:08","guid":{"rendered":"http:\/\/klimaandmore.de\/?p=2133"},"modified":"2020-09-24T20:46:48","modified_gmt":"2020-09-24T20:46:48","slug":"die-mobilitaets-challenge-das-familienduell-unter-5-000-km-start-und-erste-erfahrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klimaandmore.de\/?p=2133","title":{"rendered":"Die Mobilit\u00e4ts-Challenge: Das Familienduell \u201eUnter 5.000 km\u201c \u2013 Start und erste Erfahrungen (Folge 2\/6)"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem wir uns in einem vorherigen <a href=\"https:\/\/klimaandmore.de\/?p=2103\">Blogeintrag<\/a> vorgestellt haben, wollen wir heute von unseren ersten Erfahrungen mit unserer Familien-Challenge \u201eUnter 5000 km\u201c berichten. Los ging die Challenge direkt nach den Sommerferien am 14. September 2019 und endet somit ein Jahr sp\u00e4ter am 13.9.2020. Nun sind also gut zwei Monate vergangen. Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen&#8230;&#8230;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Familie Aigle:<\/strong>&nbsp;Was hat sich seither ge\u00e4ndert? Um uns im Stadtgebiet zu bewegen, nutzen wir nun neben unserem Pkw verst\u00e4rkt unsere beiden Pedelecs sowie den \u00d6PNV mit Bus und Stra\u00dfenbahn. F\u00fcr l\u00e4ngere Strecken ist die Bahn das Mittel der Wahl. Wie gestaltet sich das nun konkret? <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Aigle.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2134\" width=\"419\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Aigle.png 804w, https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Aigle-300x119.png 300w, https:\/\/klimaandmore.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Aigle-768x304.png 768w\" sizes=\"(max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Beginnen wir mit dem Weg zur&nbsp;<strong>Arbeit<\/strong>: Bei Simone sind das hin und zur\u00fcck knappe 3 km, bei Thomas sind es insgesamt 13 km Wegstrecke am Tag. Durch den Einsatz unserer Pedelecs k\u00f6nnten wir so \u00fcber das Jahr schon mal in etwa 2.500 an Pkw-Kilometern einsparen und kommen Dank dem Elektroantrieb der Pedelecs entspannt und nicht verschwitzt bei der Arbeit an. Hat die letzten Wochen super geklappt! Unsere beiden&nbsp;<strong>Kinder<\/strong>&nbsp;laufen in die Grundschule vor Ort. Frischluft und Abschalten von der Schule inklusive. Der Regenschirm ist dabei immer im Gep\u00e4ck. Bei Extremwetter holen wir die Kinder auch mal ab, was aber kaum vorkommt. Bei der Wahl der&nbsp;<strong>Hobbys<\/strong>&nbsp;haben wir schon im Vorfeld gro\u00dfen Wert daraufgelegt, dass die Kinder zu Fu\u00df oder mit dem Rad hinkommen. F\u00fcr unsere&nbsp;<strong>Einkaufstouren<\/strong>&nbsp;erweisen sich erneut die Pedelecs mit zwei gro\u00dfen Satteltaschen als sehr hilfreich. F\u00fcr den Gro\u00dfeinkauf haben wir uns sogar einen kleinen Anh\u00e4nger zugelegt. Nat\u00fcrlich schon vor der Challenge, man muss ja vorbereitet sein. Damit k\u00f6nnen wir durchaus auch mal zwei Getr\u00e4nkekisten problemlos transportieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun aber zu den&nbsp;<strong>l\u00e4ngeren Strecken und<\/strong>&nbsp;<strong>Urlaubsreisen<\/strong>. Hier spielt der Zug die entscheidende Rolle. Allein schon mit zwei Urlaubsreisen kann man da locker 5.000 km oder mehr auf den Tacho bekommen \u2013 die maximale Strecke unserer Challenge. Da reicht es schon aus, mit dem Pkw an die Nordsee oder nach Italien zu fahren, f\u00fcr uns realistische Distanzen in den letzten Jahren. In den Herbstferien waren wir k\u00fcrzlich eine Woche an der Nordsee, hin und zur\u00fcck sind das etwa 1.800 km. Wir hatten uns erstmals dazu entschieden, hierf\u00fcr die Bahn zu nutzen. Und, wie klappte es? Die Bahnfahrt hat nur 9 h gedauert, die Z\u00fcge waren p\u00fcnktlich und insgesamt war es ein sch\u00f6nes Familienerlebnis. Mit dem Auto w\u00e4ren wir in der Ferienwoche sicherlich mehrmals im Stau gestanden. Die Kosten f\u00fcr die Tickets lagen f\u00fcr uns vier bei 240 \u20ac, ein spezielles Kombi-Angebot mit \u00dcbernachtung in einer Jugendherberge machte es m\u00f6glich. Vor Ort haben wir ca. 200 km mit Taxi, Bus und Bahn zur\u00fcckgelegt und dabei die Landschaft viel bewusster erlebt als im Pkw. Bei den l\u00e4ngeren Strecken spielen auch&nbsp;<strong>Besuche der Verwandtschaft<\/strong>  eine Rolle, die in 50 bzw. 150 km Entfernung wohnen. Bei etwa sechs Besuchen im Jahr kommen locker 2.400 km zusammen. Jetzt sind wir bereits einmal mit dem Zug gefahren&#8230;. Ob wir allerdings auch Weihnachten mit der Bahn reisen, wird sich noch zeigen, aber das Auto ist ja nicht ganz tabu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach zwei Monaten der Challenge haben wir auf den Tacho geschaut: es sind&nbsp;<strong>240 km<\/strong>&nbsp;zusammengekommen. Damit sind wir sehr zuversichtlich, insgesamt unter den 5000 km zu bleiben. Aber der Winter kommt ja noch, mal sehen, wie es uns da ergeht&#8230;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Familie K\u00fchl:<\/strong>&nbsp;Als wir diesen Kilometerstand h\u00f6rten, waren wir schwer beeindruckt. Wir haben n\u00e4mlich in den gleichen zwei Monaten gute&nbsp;<strong>600 km<\/strong>&nbsp;zur\u00fcckgelegt. Auch wir waren&nbsp;im Kurz-Urlaub im Allg\u00e4u, haben aber das Auto genutzt, da unser Pferd mit dabei war. Das allein waren 270 km, also mehr als unsere Herausforderer insgesamt gefahren sind. Allerdings sind alleine knapp 160 km durch zwei Klima-Vortr\u00e4ge angefallen, da diese&nbsp;abends auf dem Land stattfanden&nbsp;und der \u00d6PNV als Option ausgeschieden ist. Nun stehen wir also vor der gro\u00dfen Aufgabe, zuk\u00fcnftige Wegstrecken wieder vermehrt ohne Auto zur\u00fcckzulegen. Und vielleicht muss Familie Aigle im Winter ja doch noch mehr auf Ihr Auto zur\u00fcckgreifen&#8230;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch wir haben von einer&nbsp;<strong>positiven Erfahrung<\/strong>&nbsp;zu berichten. Aufgrund der ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit hatte Mama Susanne letztens einen Termin in ca. 30 km Entfernung. Eine gute Zugbindung gibt es, doch auch mit dem Pedelec m\u00fcsste das doch gehen, war die \u00dcberlegung. Gesagt, getan. Insgesamt hat alleine die Fahrt hin und zur\u00fcck 3,5 Stunden gedauert. Aufgrund der bescheidenen Radwegebeschilderung wurde zweimal die falsche Richtung eingeschlagen. Und insgesamt wurden es insgesamt dann doch 80 Kilometer, da sich der Radweg immer l\u00e4nger zieht als die entsprechende Autostra\u00dfe. Mit Auto oder Zug h\u00e4tte es insgesamt ca. 1,5 Stunde inklusive Parken und Laufen gedauert. Fazit: es hat funktioniert, beim n\u00e4chsten Mal wird es aber zumindest f\u00fcr eine Strecke wohl der Zug werden, au\u00dfer, die sportliche Komponente steht im Vordergrund. Und gerade dieser Tage erreichte uns eine Zuschrift aus Ottobeuren, die wir in der Rubrik &#8222;Macht mit!&#8220; eingestellt haben. Aber seht <a href=\"https:\/\/klimaandmore.de\/?page_id=768\">selbst<\/a>. Auch andere sind aktiv. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Duell bleibt also spannend. Mal sehen, wie der Stand nach vier Monaten aussieht. Familie Aigle hat aber schon signalisiert, dass wir die Autofahrten entstanden durch unsere ehrenamtlichen Umwelteins\u00e4tze aus der Berechnung herausnehmen sollen, was wir im n\u00e4chsten Statusbericht ber\u00fccksichtigen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir uns in einem vorherigen Blogeintrag vorgestellt haben, wollen wir heute von unseren ersten Erfahrungen mit unserer Familien-Challenge \u201eUnter 5000 km\u201c berichten. 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